BIF Berliner Institut für Familientherapie · Systemische Therapie · Supervision · Beratung und Fortbildung e.V.

Aufbau-Weiterbildung Systemische Supervision SG

Die Aufbau-Weiterbildung wendet sich an Kolleg*innen, die bereits von SG oder DGSF im systemischen Bereich zertifiziert sind und sich nun für das berufsbezogene Beratungsangebot Supervision weiterbilden möchten.

Schwerpunkte liegen dabei auf dem Erwerb entsprechender Kompetenzen für verschiedene supervisorische Settings und Anforderungen, auf der Erprobung und Reflexion eigener Praxis im neuen Feld und auf der Erweiterung konkreter beruflicher Möglichkeiten inkl. der Akquisition von Supervisionsprozessen.

Zentrales Anliegen des Kurses ist es, die Entwicklung einer neuen beruflichen Identität als Supervisor*in auf solider fachlicher Grundlage zu ermöglichen

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Kursgliederung

Insgesamt 300 Lernstunden, gegliedert in:

• Einen Seminarteil mit 7 Modulen mit jeweils 1 oder 2 Kurstagen
• Einen Block berufsbezogener Selbsterfahrung (3 Kurstage)
• Einen Praxisteil mit eigener Praxisarbeit der Teilnehmenden sowie
• 8 intensiven Reflexionstagen (Supervision) und 30 Stunden Intervision

Start: 30. März 2023

Eingangsvoraussetzungen

  • mindestens fünf Jahre Berufserfahrung im beraterischen Feld
  • Vorerfahrung als Supervisandin/ Supervisand in mehreren Sitzungen /Prozessen
  • SG-Institutsbescheinigung über eine vorher absolvierte Weiterbildung entsprechend den gültigen SG-Rahmenrichtlinienoder ein entsprechendes SG-/DGSF-Zertifikat in SystemischerBeratung, Systemischer Therapie oder Systemischem Coaching
  • Vorgespräch auf der Grundlage aussagefähiger Bewerbungsunterlagen

Abschluss-Voraussetzungen

  • Regelmäßige Teilnahmean den kursrelevanten Veranstaltungen und Formaten inkl. der supervisorischen Werkstatt (mind. 90% insg.)
  • Durchführung und Dokumentation von mind. 50 LE Lernsupervision. (1 Lerneinheit = 45 Min.)
  • Nachweis der Teilnahme an selbstorganisierter Intervision im Umfang von mind. 30 LE
  • aktive Teilnahme am Abschluss-Kolloquium

Zertifizierung

Das erfolgreiche Absolvieren der Weiterbildung führt zum Zertifikat „Systemische Supervision“des BIF.

Damit ist eine anschließende Zertifizierung durch die Systemische Gesellschaft ohne weitere inhaltliche Schritte möglich. Das Zertifikat der Systemischen Gesellschaft muss dort jedoch gesondert beantragt und entsprechende Zertifizierungsgebühren entrichtet werden (derzeit 119,50 €).Das Zertifizierungsgremium der SG tagt i.d. Regel im Frühjahr und Herbst. Eine Mitgliedschaft in der systemischen Gesellschaft ist Voraussetzung für die Zertifizierung („Weiterbildungsnachweis“).

Kosten

130,00 Euro Vorgesprächs-/Aufnahmegebühr

3.840,00 Euro Kursgebühr – auch zahlbar in 12 Raten von je 320 Euro

150,00 Euro Abschluss-und Zertifizierungsgebühr

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4.120,00 Euro Gesamtkosten

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zzgl. ggf. anfallende Übernachtungskosten bei externen Selbsterfahrungsseminaren

Lernsupervision / Lehrsupervision

Während der Weiterbildung führen die Teilnehmendenselbständig ein Minimum von 50 sog. Lerneinheiten (1 LE= 45 Minuten) Lernsupervisiondurch. Lernsupervisionen sind selbst akquirierte und durchgeführte Supervisions-Prozesse. Sie können aus verschiedenen Anwendungsfeldern und Settings kombiniert werden. Auch Umfang und Dauer können sich unterscheiden: Einzelsupervision, Gruppensupervision, Teamsupervisionund ggf. speziellere Supervisionsformate sind gleichermaßen möglich. Es sollen mindestens drei verschiedene Lernsupervisionsprozesse in mindestens zwei verschiedenen Settings akquiriert, durchgeführtund dokumentiert werden.

Die Lernsupervisionen werden durch folgende Angebote von Lehrsupervision begleitet:

  • in den Veranstaltungen der „systemischen Werkstatt“ (Gruppen-Lehrsupervision) bietet sich die Gelegenheit, das eigene supervisorische Handeln und die dies bezüglichen Fragen mit Lehrenden und Gruppe zu planen, reflektieren und auszuwerten. Dieses begleitende Format entspricht der späteren sog. „Kontroll-Supervision“.
  • In den Werkstatt-Tagen können die Teilnehmenden auch Sitzungen in den Räumen des BIF mit Unterstützung von Lehrenden und einer Untergruppe im „live-Setting“ durchführen. Die betreffenden Prozesse sind selbst akquiriert. In seltenen Einzelfällen kommen dafür auch geeignete Anfragen an das Institutin Betracht.

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