Schlagwortarchiv für: Systemische Weiterbildung

Systemische Aufstellungen II – „Begleiten und Leiten von Aufstellungen im Raum“

Systemische Aufstellungen sind eine besonders kraftvolle systemische Interventionsform, um belastende Themen zu klären und das Entwicklungspotential von Menschen und Organisationen zu fördern.

Die fortgeschrittene Weiterbildung „Systemische Aufstellungen II“ legt an 12 Vormittagen den Fokus auf das eigene Begleiten und Leiten von systemischen Aufstellungen. Die Grundlagen der Systemischen Strukturaufstellungen nach Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd und Dipl.-Psych. Insa Sparrer werden als bekannt vorausgesetzt. Nun geht es darum, ihre Anwendung selbst zu erproben und in der eigenen Leitung von Aufstellungen sicherer zu werden.

Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, Aufstellungen unter Anleitung im Plenum, in Kleingruppen als Miniaturaufstellungen und in Übungsgruppen im Sinne der Einzelarbeit zu leiten. Wir gehen vertieft auf das Aufstellen mit Hilfe von Bodenankern, Strukties und Figuren ein. Falls es coronabedingt nötig wird, online über Zoom zu arbeiten, stehen hierfür mittlerweile viele Formen des online-Aufstellens zur Verfügung. Gearbeitet wird stets mit den Themen und Fallbeispielen der Teilnehmenden.

Neben den als bereits bekannt vorausgesetzten Formaten Problemaufstellung, Lösungsaufstellung, Aufstellung des ausgeblendeten Themas, Tetralemmaaufstellung und Glaubenspolaritätenaufstellung beschäftigen wir uns mit prototypischen Aufstellungen sowie doppelt-verdeckten Aufstellungen nach Prof. Müller-Christ.

Die Weiterbildung endet mit einer Teilnahmebescheinigung des BIFs.

Kosten: 960,00 EUR gesamt, Ratenzahlung möglich

Zeit: mittwochs, 09:30 Uhr – 13:15 Uhr

Systemische Aufstellungen I – Lernen und Experimentieren im Raum

Systemische Aufstellungen sind eine besonders kraftvolle systemische Interventionsform, um belastende Themen zu klären und das Entwicklungspotential von Menschen und Organisationen zu fördern.

Die Weiterbildung „Systemische Aufstellungen I – SysA I“ bietet Raum, an 12 Vormittagen die Grundlagen der Systemischen Strukturaufstellungen nach Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd und Dipl.-Psych. Insa Sparrer kennenzulernen und ihre Anwendung selbst zu erproben.

Wir werden die verschiedenen Formate der Systemischen Strukturaufstellung – wie Problemaufstellung, Lösungsaufstellung, Aufstellung des ausgeblendeten Themas, Tetralemmaaufstellung oder Glaubenspolaritätenaufstellung – theoretisch kennenlernen und praktisch erproben. In Gruppenübungen, kleinen Aufstellungsformaten und Aufstellungen im Plenum erlernen wir die sogenannte Grammatik der Systemischen Strukturaufstellungen und üben uns in den Hauptinterventionen einer Aufstellung: dem Trennen des Vermischten und Einbeziehen des Ausgeschlossenen.

Hierbei werden wir sowohl klassische Aufstellungen mit Repräsentanten, als auch die in der Einzelarbeit bewährte Form der Aufstellung mit Figuren und Bodenankern üben. Falls es coronabedingt nötig wird, online über Zoom zu arbeiten, stehen hierfür mittlerweile viele Formen des online-Aufstellens zur Verfügung. Gearbeitet wird stets mit den Themen und Fallbeispielen der Teilnehmenden.

Die Weiterbildung endet mit einer Teilnahmebescheinigung des BIFs.

Zeit: mittwochs 09:30 Uhr – 13:15 Uhr
Kosten: 960,00 EUR gesamt, Ratenzahlung möglich

Safe. Grundlagen der Polyvagal-Theorie und Achtsamkeitspraxis für die Eigenanwendung/Selbstfürsorge und Arbeit mit Klient*innen – mit Marcin Jankowski

Die Polyvagal-Theorie von Prof. Dr. Stephen W. Porges beschäftigt sich mit der neuronalen Regulation des autonomen Nervensystems. Sie betrachtet zahlreiche psychische Störungen weniger als Erkrankung, sondern vielmehr als Probleme der Selbstregulation. Dabei geht es oft um objektiv gesehen ungefährliche Reize, die von unserem Nervensystem unbewusst wahrgenommen und subjektiv als Bedrohung interpretiert werden. Um unser Überleben in bedrohlichen Situationen zu sichern, reagiert unser Nervensystem darauf instinktiv mit der Ausführung von Schutz- bzw. Verteidigungsstrategien (Kampf-Flucht-Erstarrung).

Austausch, Lernprozesse und Wachstum können nur an Orten – subjektiv – empfundener Sicherheit stattfinden. Somit stellt die gefühlte Sicherheit die Basis einer jeden wirkungsvollen Therapie und Beratung dar. Daher wird dieses Seminar von folgenden Fragen geleitet:

  • Wie können wir als Berater*innen und Therapeut*innen effektiv für ein Gefühl der Sicherheit in der Therapie/Beratung sorgen?
  • Welche Faktoren müssen wir berücksichtigen, um unseren Klient*innen einen sicheren Raum bieten zu können (Co-Regulation)?
  • Wie können wir die Klient*innen anleiten, sich selbst sicherer zu fühlen (Selbstregulation)?
  • Wie können wir die Erkenntnisse der Polyvagal-Theorie erfolgreich in unsere therapeutische Arbeit integrieren?

Am ersten Seminartag beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der Polyvagal-Theorie sowie der Achtsamkeitspraxis. Der Schwerpunkt liegt dabei bei der Person der* Therapeut*in/Berater*in. Auf der Theorie aufbauend gibt es eine ausdrückliche Einladung dazu, die konkreten Auswirkungen dieser Theorien in der praktischen Anwendung an sich selbst zu erfahren, sodass Sie das Gelernte gut bei sich verankern können.

Am zweiten Seminartag liegt der Fokus bei der Anwendung des am ersten Tag Gelernten und Erfahrenen in der Arbeit mit Klient*innen. Dabei geht es einerseits darum, einen sicheren, einladenden Raum für Klient*innen herzustellen und zu halten, andererseits die Klient*innen dazu zu ermutigen, sich mit dem eigenen Nervensystem anzufreunden und sich selbst zu regulieren.

Das Seminar bietet eine Kombination aus Wissensvermittlung, Selbsterfahrung und interaktivem Austausch in Kleingruppen und im Plenum.

Dozent: Marcin Jankowski

Diplom-Psychologe, Systemischer Therapeut / Paar- und Familientherapeut (SG), NARM-Practitioner/Therapist, Coach (ICI), Stressmanagement-Trainer (AHAB), Compassion-Based Meditation Facilitator, Certified Compassion Fatigue Professional, in Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten (VT) mit Zusatzqualifikation Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (VT), Co-Leitung im Kurs: „Systemisch! Vom Nichtwissen und der Uneindeutigkeit“ – Kompaktweiterbildung Systemische Beratung für Studierende sowie Systemische Beratung in der Sozialen Arbeit.

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Weiterbildung Systemische Beratung in der Sozialen Arbeit | SG

Die Weiterbildung Systemische Beratung in der Sozialen Arbeit (SG)vermittelt zum einen den theoretischen Hintergrund, der zum Verständnis komplexer Beziehungszusammenhänge erforderlich ist. Zum anderen benötigen Mitarbeiter*innen in diesem Feld auch Gesprächsführungskompetenzen für ihre Arbeit mit Einzelnen, Familien, Kindern und Jugendlichen.

Nächster Kursstart: 22. November 2022

Ein weiterer Schwerpunkt der Weiterbildung ist die Reflexion des Hilfesystems: Überweisungskontext, Auftragsklärung und Zielvereinbarung werden als zentrale Faktoren einer gelingenden Hilfe, nicht nur für die erfolgreiche Klient*innenarbeit, sondern auch für die effektive Nutzung von eigenen Ressourcen und die gelingende Kooperation mit anderen beteiligten Helfer*innen betrachtet. Eine besondere Form der Vernetzung von Theorie und Praxis wird durch die Möglichkeit der Live-Beratung angeboten. Die Weiterbildungsteilnehmer können Klient*innen aus ihrem Arbeitsumfeld am BIF unter Mitwirkung des Teams und der Dozent*innen beraten.

Kursgebühren:

  • 24 x 200,00 € – monatlich zu zahlen
  • 120,- € Aufnahmegebühr
  • 50,- € Abschlussgebühr

Wichtig: Bitte das ausgefüllte Bewerbungsformular mitsenden (gerne per Mailanhang).

 

Infomation am BIF

Info-Abend zu Systemischen Weiterbildungen am BIF

Sind Sie interessiert an unseren Weiterbildungen  „Systemische Beratung in der Sozialen Arbeit“ oder „Systemische Paar- und Familientherapie“?

Dann können Sie an unserem Infoabend am Mo, den 21. November 2022 um 18 Uhr hier am BIF sich umfassend informieren und Ihre persönlichen Fragen zu unserem Weiterbildungsangebot stellen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung per email an info(at)bif-systemisch.de unter Angabe Ihrer Telefonnummer. (Bitte prüfen Sie für eine Rückantwort auch Ihren Spamordner, insbesondere bei Gmail- oder Googlemailadresse.)

 

Weiterbildung Systemische Sexualtherapie | BIF

Die Weiterbildung „Systemische Sexualtherapie“ richtet sich an Systemische Therapeut*innen (abgeschlossen oder in Weiterbildung), die Einzelne, Paare oder größere Beziehungssysteme bei ihren sexuellen Themen kompetent begleiten wollen oder sogar den beruflichen Schwerpunkt darauflegen möchten.

Gerade weil Sexualität insbesondere in Paarberatung und -therapie zentrales Thema werden kann, braucht es fundiertes Fachwissen, spezifische Ansätze und methodenübergreifende Interventionen, Selbsterfahrung sowie eine therapeutische Haltung, die Vielfalt willkommen heißt. Dieser umfassende und gleichzeitig kompakte Lehrgang möchte nicht nur das theoretische und praktische Rüstzeug an die Hand geben, sondern auch Lust und Begeisterung für dieses facettenreiche Berufsfeld vermitteln.

Die erfahrenen Gastdozent*innen vermitteln einen Einblick in die weiten Tätigkeitsfelder der Sexualtherapie.

Ein Teil der Weiterbildung ist es, erste sexualtherapeutische Praxiserfahrung durch eigenverantwortliche Akquise zu sammeln und extern supervisorisch begleiten zu lassen.

Besonderheiten des Lehrgangs:

Berufsbegleitend und kompakt

kleine und geschlossene Gruppe ermöglicht ein besonders intensives Arbeiten

renommierte Gastdozent*innen aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern

Diversitätsansatz & Gendersensibilität

Lehrgangsleitung:

Sandra Gathmann
Systemische (Psycho)Therapeutin (ÖAS, SIH), Psychologin, Dipl. Sexualtherapeutin (DGfS, IGST), Dipl.
Sexualberaterin & Sexualpädagogin, Co-Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für
Sexualwissenschaften, Mitbegründerin & Referentin der ÖGS-Sexualakademie Wien
https://www.sexualtherapie-paartherapie-berlin.de/

in Zusammenarbeit mit:

Christine Nopper
Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Therapeutin (SG), Sexualtherapeutin
David Götzinger
Systemischer Therapeut (SG), Systemischer Sexualtherapeut

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